Im Vorgespräch höre ich einen Satz sehr oft: „Ich weiß gar nicht, was ich mir vorstellen soll.“
Das ist völlig normal. Die meisten Frauen, die zu mir kommen, haben noch nie ein Boudoir-Shooting gemacht. Sie wissen, dass sie sich etwas Schönes wünschen – aber nicht, wie dieses Schöne aussehen könnte. Hell oder dunkel? Verspielt oder elegant? Mit Dessous oder im großen Hemd?
Genau dafür gibt es meine neue Seite Bildwelten. Hier zeige ich dir verschiedene Stimmungen, die bei mir im Studio möglich sind. Nicht als Katalog, aus dem du etwas bestellen musst, sondern als Anfang – als Inspiration für deine eigenen Bilder.
Was ist eine Stimmung?
Eine Stimmung ist das Zusammenspiel aus Licht, Stoff und Haltung. Dasselbe Outfit wirkt in weichem Fensterlicht völlig anders als im harten Streiflicht. Und dieselbe Pose erzählt im Schwarzweiß eine ganz andere Geschichte als in warmen Farben.
Zum Start findest du sechs Stimmungen:
- Morgenlicht – weißes Laken, offenes Fenster, weich und hell
- Sein Hemd – ein viel zu großes Hemd, lässig und intim
- Seide & Spitze – das klassische Boudoir, elegant und feminin
- Velvet Night – Samt, warmes Licht, tiefe Schatten
- Film Noir – Schwarzweiß, Licht in Streifen, ein Hauch Hollywood
- Skulptur – dein Körper als Form aus Licht und Schatten
Jede Stimmung hat eine eigene Seite. Dort steht, welches Licht ich setze, welche Outfits und Requisiten gut passen, wie weit die Stimmung gehen kann und mit welchen anderen Stimmungen sie sich gut verbindet.
Die Seite ist gerade erst entstanden. Nach und nach kommen neue Stimmungen und echte Bilder aus meinen Shootings dazu.
So nutzt du die Bildwelten
1. Schau mit dem Bauch, nicht mit dem Kopf
Nimm dir ein paar Minuten, scroll in Ruhe durch die Stimmungen und achte darauf, wo du hängen bleibst. Nicht: Was traue ich mir zu? Sondern: Was zieht mich an? Die Frage nach dem Mut kommt später – und meistens ist sie kleiner, als du denkst.
Wenn du einen ersten Überblick brauchst, hilft dir der Filter oben: Hell & weich, Klassisch, Dunkel & warm, Schwarzweiß oder Künstlerisch.
2. Wähle eine, zwei oder drei Stimmungen
Du musst dich nicht für eine einzige entscheiden. Viele Frauen kombinieren zwei oder drei Stimmungen in einem Shooting – und genau das macht die Bilderserie am Ende so lebendig. Ein paar Beispiele, die sich besonders gut ergänzen:
- Morgenlicht + Sein Hemd: ein weicher, natürlicher Einstieg – perfekt, wenn du das erste Mal vor der Kamera stehst.
- Seide & Spitze + Velvet Night: vom klassischen Boudoir in eine warme, dunkle Abendstimmung.
- Film Noir + Skulptur: für alle, die es grafisch, künstlerisch und eher reduziert mögen.
3. Achte auf die Stufe – und vergiss sie dann wieder
Bei jeder Stimmung steht, wie weit sie gehen kann – zum Beispiel „bekleidet bis verdeckter Akt“. Das ist eine Orientierung, keine Vorgabe. Jede Stimmung funktioniert auch bekleidet. Wie weit du gehst, bestimmst immer du – vor dem Shooting und an jedem Punkt währenddessen.
4. Nimm deine Auswahl mit ins Vorgespräch
Auf jeder Seite findest du den Button „Diese Stimmung anfragen“. Er öffnet mein Kontaktformular, in dem deine Stimmung schon eingetragen ist. Du kannst aber auch einfach im Vorgespräch sagen: „Mir gefallen Morgenlicht und Velvet Night.“ Mehr brauche ich nicht, um mit dir zu planen.
Im Vorgespräch klären wir dann gemeinsam: Was hast du schon im Schrank? Was möchtest du vielleicht noch besorgen? Welche Requisiten passen – und was davon ist im Studio möglich? Das klären wir immer in Ruhe und nach Absprache.
5. Oder bring deine eigene Idee mit
Die letzte Karte auf der Seite heißt „Deine eigene Stimmung“ – und sie ist mir genauso wichtig wie alle anderen. Vielleicht hast du ein Lieblingsbild, ein Kleid mit Geschichte, eine Farbe, die dich glücklich macht, oder eine Idee, die in keine Schublade passt. Erzähl sie mir. Wir entwickeln daraus gemeinsam deine ganz eigene Bildwelt.
Warum die Reihenfolge im Shooting zählt
Ein kleiner Tipp aus der Praxis: Wenn du mehrere Stimmungen kombinierst, beginnen wir meistens mit der hellsten und ruhigsten. Morgenlicht oder Sein Hemd sind ideal zum Ankommen. Du gewöhnst dich an die Kamera, an das Licht, an mich – und merkst, wie du von Bild zu Bild entspannter wirst.
Die dunkleren, intensiveren Stimmungen wie Velvet Night oder Film Noir heben wir uns für später auf. Dann, wenn du schon ganz bei dir bist. Genau deshalb entstehen dort oft die stärksten Bilder des Tages.
Deine Stimmung ist schon da
Am Ende geht es nicht darum, eine Rolle zu spielen. Jede Stimmung, die dich anspricht, ist schon ein Teil von dir – der weiche, morgendliche genauso wie der dunkle, verführerische. Die Bildwelten helfen dir nur, ihn zu entdecken und ihm einen Rahmen zu geben.
Also: Schau dich in Ruhe um, merk dir, was dich berührt – und lass uns daraus deine Bilder machen.
Ich freue mich auf dich.
Leif Sundelius



