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Warum ich keine Videos mache – und warum das dein Shooting besser macht

„Machst du auch ein kleines Video?“ Nein. Nicht, weil ich es nicht könnte, sondern weil ein Boudoir-Shooting bei mir ein Raum sein soll, in dem du nichts befürchten musst. Warum es bei mir ausschließlich Fotos gibt.

Leif Sundelius · 4 Min. Lesezeit

Immer wieder werde ich gefragt: „Machst du auch ein kleines Video? So ein Reel, für Instagram?“ Oder: „Filmst du nebenbei ein Making-of?“

Meine Antwort ist immer dieselbe: Nein. Bei mir gibt es keine Videos. Keine Reels, keine Clips, kein Making-of, keine Kamera, die nebenbei mitläuft.

Das ist keine technische Frage. Meine Kamera könnte filmen. Es ist eine bewusste Entscheidung – und ich möchte dir erklären, warum ich sie getroffen habe.

Ein Foto ist ein Moment. Ein Video ist alles dazwischen.

Ein Foto hält einen einzigen Moment fest: den, in dem Licht, Haltung und Ausdruck zusammenpassen. Diesen Moment suchen wir gemeinsam. Ich zeige dir die Pose, wir korrigieren, ich drücke ab – und genau dieser eine Augenblick bleibt.

Ein Video dagegen nimmt alles auf. Das Zurechtrücken des Trägers. Das Lachen, weil du dich verheddert hast. Den Moment, in dem du kurz unsicher bist. Den Weg vom Sessel zum Bett. Das alles gehört zu einem Shooting dazu, und es ist auch völlig in Ordnung – aber es gehört nicht festgehalten.

Beim Boudoir geht es darum, dich so zu zeigen, wie du dich in deinen stärksten Momenten fühlst. Nicht darum, jede Sekunde zu dokumentieren.

Du sollst vergessen dürfen, dass jemand zusieht

Die meisten Frauen, die zu mir kommen, stehen zum ersten Mal so vor einer Kamera. Am Anfang ist da immer eine gewisse Anspannung – und das ist normal. Nach einer Weile passiert dann etwas Schönes: Du entspannst dich, du lachst, du vergisst die Kamera für einen Moment.

Das funktioniert nur, wenn du weißt, dass nicht ständig etwas aufgezeichnet wird. Wenn eine Videokamera läuft, bist du nie ganz bei dir. Du kontrollierst jede Bewegung, jeden Gesichtsausdruck, jeden Schritt. Bei mir weißt du: Ich fotografiere, wenn wir eine Pose gemeinsam aufgebaut haben. Dazwischen darfst du einfach du sein – ohne dass es irgendwo gespeichert wird.

Deine Sicherheit geht vor

Ein Boudoir-Shooting ist etwas sehr Persönliches. Deshalb ist mir wichtig, dass du jederzeit die Kontrolle darüber hast, was von dir existiert.

Bei Fotos ist das überschaubar: Wir schauen uns die Bilder an, du entscheidest, was bleibt, und du weißt genau, welche Bilder es von dir gibt. Bei Videos wäre das anders. Ein Clip ist schnell ausgeschnitten, aus dem Zusammenhang gerissen, weitergeleitet. Bewegte Bilder lassen sich heute auch leichter manipulieren, und gerade intime Aufnahmen will niemand irgendwo im Netz wiederfinden.

Je weniger Material von dir entsteht, desto weniger kann in falsche Hände geraten. Das ist für mich ein Teil meines Versprechens an dich – genauso wie alles andere, was in meinem Kodex steht.

Keine heimlichen Clips, kein „nur kurz für Instagram“

Auf Social Media sieht man oft kurze Making-of-Videos von Boudoir-Shootings. Sie sehen schön aus und bringen Reichweite. Trotzdem mache ich das nicht – auch nicht mit dem Handy, auch nicht „nur ganz kurz“.

Denn selbst wenn du in dem Moment zustimmst: Im Studio fühlt sich vieles leichter an als später, wenn das Video online ist und Kolleginnen, Nachbarn oder die Familie es sehen könnten. Ich möchte dich nie in die Situation bringen, Nein sagen zu müssen, wenn du eigentlich gerade einfach nur genießen willst.

Auf meinen Kanälen zeige ich deshalb nur Fotos – und davon nur die, für die du mir ausdrücklich deine Freigabe gegeben hast.

Meine volle Aufmerksamkeit gehört dir

Es gibt noch einen ganz praktischen Grund: Ich arbeite allein: eine Kamera und meine ganze Aufmerksamkeit bei dir. Ich achte darauf, wie das Licht auf deine Haut fällt, ob du dich wohlfühlst, ob dir kalt ist, ob du eine Pause brauchst.

Würde ich zusätzlich filmen, müsste ich mich um eine zweite Kamera, andere Einstellungen und einen anderen Blick kümmern. Das ginge auf deine Kosten. Ich mache lieber eine Sache richtig gut, als zwei Sachen halb.

Fotos, die bleiben

Am Ende bekommst du Bilder, die du in die Hand nehmen kannst. Ein Album, das du aufschlägst, wenn du dich daran erinnern möchtest, wie stark du bist. Ein Print an der Wand oder im Schrank, ganz für dich.

Ein gutes Foto lädt dich ein, hinzuschauen und zu verweilen. Es lässt Raum für das, was du darin siehst. Genau das ist für mich die Stärke der Fotografie – und deshalb bleibe ich dabei.

Und wenn du dir doch ein Video wünschst?

Das ist völlig legitim – dann bin ich einfach nicht der Richtige dafür. Es gibt Kolleginnen und Kollegen, die Boudoir-Videos anbieten und das mit viel Gefühl machen.

Wenn du dich aber nach einem Shooting sehnst, bei dem du einfach sein darfst, ohne dass jede Sekunde festgehalten wird – dann bist du bei mir genau richtig. Lass uns in einem unverbindlichen Vorgespräch in Ruhe darüber reden.

Ich freue mich auf dich.

Leif Sundelius

Leif Sundelius

Boudoir-Fotograf aus Laberweinting in Niederbayern. Ich fotografiere Frauen mit Ruhe, Respekt und viel Zeit – so, dass du dich auf deinen Bildern wiedererkennst.

Unverbindliches Vorgespräch →