Ich weiß, dass diese Frage kommt. Manchmal wird sie ausgesprochen, manchmal steht sie nur zwischen den Zeilen einer Anfrage: „Ist es nicht komisch, so ein Shooting bei einem Mann zu machen?“
Ich finde diese Frage nicht unangenehm. Im Gegenteil: Ich finde sie wichtig. Denn wer über ein Boudoir-Shooting nachdenkt, vertraut einem anderen Menschen etwas sehr Persönliches an. Da ist es nur richtig, genau hinzuschauen, wem man dieses Vertrauen schenkt.
Deshalb möchte ich dir hier ganz offen erzählen, wie ich arbeite – und warum so viele meiner Kundinnen nach dem Shooting sagen: „Ich hatte nach fünf Minuten vergessen, dass ich nervös war.“
Die Sorge ist berechtigt – und sie verdient eine ehrliche Antwort
Es wäre leicht, einfach zu schreiben: „Keine Sorge, das ist alles ganz normal.“ Aber das wäre zu wenig. Viele Frauen haben Erfahrungen gemacht, in denen Grenzen nicht respektiert wurden. Viele sind mit dem Gefühl aufgewachsen, sich vor fremden Blicken schützen zu müssen. Wenn da ein kleines Zögern ist, dann hat das gute Gründe.
Mein Anspruch ist deshalb nicht, dich zu überreden. Mein Anspruch ist, dass du jederzeit die Kontrolle behältst – und dass du das nicht nur weißt, sondern spürst.
Drei Vorurteile – und wie es wirklich ist
„Ein Mann schaut anders hin.“
Ich schaue als Fotograf hin. Auf Licht, auf Linien, auf Haltung, auf den Moment, in dem jemand für einen Augenblick ganz bei sich ist. Mich interessiert nicht, wie viel Haut auf einem Bild zu sehen ist, sondern wie viel von dir.
Und vielleicht ist genau das sogar ein Vorteil: Viele Kundinnen erzählen mir, dass sie sich bei mir weniger verglichen und weniger bewertet fühlen. Ich sehe keine vermeintlichen Makel. Ich sehe einen Menschen, der sich etwas getraut hat.
„Ich müsste mich vor einem fremden Mann ausziehen.“
Nein. Bei mir musst du gar nichts. Du bestimmst, was du trägst, was du zeigst und was nicht – und das besprechen wir ausführlich, lange bevor die Kamera ins Spiel kommt. Umziehen kannst du dich in einem abschließbaren Raum, ein Bademantel liegt bereit. Viele der schönsten Bilder entstehen übrigens in einem großen Hemd, in Spitze oder mit einem Laken – und nicht mit mehr Haut.
„Ein Mann versteht nicht, wie ich mich fühle.“
Ich werde nie genau wissen, wie es sich anfühlt, du zu sein. Aber ich höre zu. Sehr genau. Ich frage lieber einmal zu viel nach als einmal zu wenig. Und ich habe über die Jahre gelernt, die leisen Zeichen zu lesen: ein kurzes Zögern, verschränkte Arme, ein Blick zur Tür. Dann machen wir eine Pause. Ohne dass du es aussprechen musst.
So gehe ich mit dir um
Vertrauen entsteht nicht durch Versprechen, sondern durch klare Regeln, auf die du dich verlassen kannst. Das sind meine:
- Wir lernen uns vorher kennen. Im ausführlichen Vorgespräch – am Telefon oder bei einem Kaffee – sprechen wir über deine Wünsche, deine Grenzen und alles, was dich beschäftigt. Du entscheidest erst danach, ob du buchst.
- Ich erkläre jede Pose, bevor wir sie fotografieren. Oft zeige ich sie dir einfach vor – ja, auch die Posen, bei denen ich selbst ein bisschen albern aussehe.
- Ich berühre dich nie, ohne zu fragen. Wenn eine Haarsträhne oder ein Träger korrigiert werden muss, sage ich dir, was ich meine – meistens kannst du es selbst machen.
- Du siehst die Bilder schon während des Shootings. Nach den ersten Minuten zeige ich dir Aufnahmen auf dem Display. Du weißt immer, was entsteht.
- Ein Nein ist ein Nein. Du kannst jederzeit eine Pause machen, ein Outfit weglassen oder aufhören. Ohne Erklärung, ohne Diskussion.
- Deine Bilder gehören dir. Sie liegen in einer passwortgeschützten Galerie. Ich veröffentliche kein einziges Bild ohne deine ausdrückliche, schriftliche Zustimmung.
Meine Frau ist auf Wunsch jederzeit dabei
Für manche Frauen ist der Gedanke, mit einem Mann allein im Raum zu sein, einfach zu viel – ganz gleich, wie professionell er arbeitet. Das verstehe ich gut.
Deshalb ist meine Frau auf Wunsch jederzeit beim Shooting dabei. Sie begleitet dich vom Ankommen bis zum Abschied, hilft beim Umziehen oder beim Richten eines Outfits, hält dir den Bademantel bereit und ist einfach da. Viele Kundinnen erzählen hinterher, wie viel ruhiger sie dadurch geworden sind – und wie oft zu dritt gelacht wurde.
Sag mir einfach im Vorgespräch oder bei der Buchung Bescheid. Es kostet nichts extra und ist keine große Sache – nur ein kleines Stück mehr Sicherheit für dich.
Und natürlich darfst du auch selbst jemanden mitbringen: deine beste Freundin, deine Schwester, deinen Partner oder deine Partnerin. Wer dir Sicherheit gibt, ist willkommen.
Und dann sind da noch unsere beiden Hunde
Wer bei uns ankommt, wird oft zuerst von zwei Nasen begrüßt: Unsere beiden Hunde sind freundlich, gelassen und – ehrlich gesagt – die heimlichen Profis im Entspannen. Viele Kundinnen lieben es, vor dem Shooting kurz mit ihnen zu kuscheln. Nichts nimmt die Aufregung so schnell wie ein Hund, der sich einfach neben einen legt.
Du magst keine Hunde, hast eine Allergie oder möchtest dich lieber ganz aufs Shooting konzentrieren? Kein Problem – sag es mir vorher, dann bleiben die beiden an deinem Tag in ihrem eigenen Bereich.
Was am Ende zählt
Am Ende geht es nicht darum, ob ein Mann oder eine Frau hinter der Kamera steht. Es geht darum, ob du dich gesehen, respektiert und sicher fühlst. Ob du deine Grenzen selbst bestimmen darfst. Und ob du nach dem Shooting mit dem Gefühl nach Hause gehst: Das war genau richtig so.
Genau dafür arbeite ich. Jedes Mal.
Wenn du noch unsicher bist, schreib mir einfach. Wir können ganz unverbindlich telefonieren oder uns auf einen Kaffee treffen – gern auch zu dritt mit meiner Frau. Du entscheidest danach in aller Ruhe, ob du dich bei mir wohlfühlst.
Real. Sensual. Unapologetically You.
Unverbindliches Vorgespräch vereinbaren · So läuft ein Shooting bei mir ab
