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Heimat. Haut. Heu. – Mein neues Boudoir-Projekt: bayerisch, sinnlich, selbstbewusst

Es gibt Dinge, die einen so lange umgeben, dass man sie kaum noch sieht. Der Duft von Heu im Sommer. Das Knarzen alter Holzbalken. Ein Trachtenmieder, das bei der Oma im Schrank hing. Leinen, das nach Sonne riecht.

Für mich ist das Heimat. Und je länger ich darüber nachgedacht habe, desto klarer wurde mir: Diese Heimat kann unglaublich sinnlich sein.

Daraus ist mein neues Projekt entstanden: „Heimat. Haut. Heu.“

Worum es geht

Bayerische Tradition und Boudoir – das klingt im ersten Moment nach einem Widerspruch. Auf der einen Seite Volksfest, Brauchtum und Sonntagsstaat. Auf der anderen Seite Spitze, Haut und Intimität.

Aber genau in diesem Spannungsfeld liegt für mich etwas Besonderes. Tracht war schon immer auch ein Ausdruck von Weiblichkeit, Stolz und Selbstbewusstsein. Ein geschnürtes Mieder betont die Silhouette, eine Bluse mit Spitzenkante spielt mit dem, was sie zeigt und verbirgt. Ich möchte diese Elemente aus ihrem gewohnten Rahmen holen und neu erzählen: modern, ästhetisch und mit viel Respekt.

Was es nicht wird: Kostüm, Klischee oder „sexy Dirndl“ aus dem Faschingsladen. Mir geht es um Echtheit – um Materialien, Licht und Frauen, die sich in ihrer Haut und ihrer Herkunft wohlfühlen.

Die Bildsprache

Der Ort: der Dachboden im Heustadl-Stil

Fotografiert wird auf meinem Dachboden: alte Holzbalken, rustikale Bretter, Heu, warmes Licht, das in schmalen Streifen durch die Ritzen fällt. Ein Raum, der nach Sommer und Geschichte riecht – und der wie geschaffen ist für dieses Projekt.

Die Materialien

  • Trachtenelemente: Mieder, Dirndlblusen, Schürzen, Schultertücher, Haferlschuhe oder einfach ein altes Erbstück
  • Natur: grobes Leinen, Loden, Strick, Wolle, Heu und Holz
  • Kontrast: feine Spitze, zarte Unterwäsche, nackte Schultern
  • Details: ein Rosenkranz der Oma, ein Haarband, eine Blume im Zopf, ein Krug mit frischem Wasser

Du kannst eigene Stücke mitbringen – gerade Erbstücke erzählen oft die schönsten Geschichten. Einige Teile stelle ich auch zur Verfügung.

Das Licht

Warmes, gerichtetes Streiflicht, das aussieht, als käme es durch das Tor eines Heustadls am späten Nachmittag. Viel Schatten, goldene Lichtkanten, staubige Luft, in der das Licht tanzt. Die Farben sind gedeckt und warm: Heugold, Leinenweiß, Lodengrün und tiefes Holzbraun.

Die Stufen

Wie immer bestimmst du, wie viel du zeigst. Von bekleidet mit Mieder und Bluse über verdeckten Akt im Heu bis zum künstlerischen Akt im Streiflicht – alles ist möglich, nichts ist Pflicht. Wir besprechen deine Grenzen ausführlich im Vorgespräch.

Wen ich suche

Ich suche Frauen ab 18, die Lust haben, Teil dieses Projekts zu werden. Du musst kein Model sein, keine Tracht besitzen und keine Erfahrung vor der Kamera haben. Was zählt, ist Neugier und die Freude daran, etwas Neues auszuprobieren.

Besonders freue ich mich über:

  • Frauen aus der Region, die eine Verbindung zu Tradition und Heimat haben – oder genau damit spielen möchten
  • Frauen jeden Alters und jeder Figur
  • Frauen, die ein Erbstück mitbringen und dessen Geschichte erzählen möchten

So läuft es ab

  1. Du meldest dich über das Kontaktformular mit dem Stichwort „Heimat. Haut. Heu.“ und erzählst mir kurz, was dich an dem Projekt reizt.
  2. Wir sprechen in Ruhe – über deine Ideen, deine Grenzen und die Stücke, die du vielleicht mitbringen möchtest.
  3. Das Shooting findet auf dem Dachboden statt, mit genug Zeit zum Ankommen. Auf Wunsch ist meine Frau die ganze Zeit dabei.
  4. Deine Bilder bekommst du in einer privaten Galerie und entscheidest selbst, welche davon Teil des Projekts werden dürfen.

Ein Teil der Plätze wird als freies Projekt auf TFP-Basis vergeben – also ohne Honorar in beide Richtungen, mit klarer schriftlicher Vereinbarung. Wer lieber ganz privat fotografiert werden möchte, kann das Projekt auch als reguläres Shooting buchen. Die genauen Bedingungen besprechen wir im Vorgespräch.

Was mit den Bildern passiert

Ausgewählte Bilder – nur mit deiner ausdrücklichen, schriftlichen Zustimmung – werden Teil einer Photostory auf meiner Website. Vielleicht wird daraus auch eine kleine Ausstellung oder ein Buch. Du entscheidest bei jedem einzelnen Bild, ob es gezeigt wird, mit oder ohne Gesicht, mit oder ohne deinen Namen.

Dabei sein?

Wenn du beim Lesen gelächelt oder gedacht hast „Das wär was für mich“ – dann schreib mir. Ganz unverbindlich. Ich freue mich auf deine Idee, deine Geschichte und vielleicht auf das Mieder deiner Oma.

Real. Sensual. Unapologetically You.

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